Neuer Kurs: CANTIENICA®-Beckenbodentraining

Ich wurde mal gefragt, ob das Training „ganzheitlich“ sei.

Ich mag das Modewort „ganzheitlich“ nicht. Oder eher, ich mag es nicht, wie es verwendet wird. Plötzlich muss das Wort für alles herhalten, das mehr als nur einen Aspekt umfasst. Sobald man nicht nur „a“ betrachtet, sondern auch ein bisschen „b“, ist alles sofort „ganzheitlich“ und erhebt Anspruch auf Vollständigkeit.

Und wie ist das jetzt mit dem CANTIENICA®-Beckenbodentraining? Ist es „ganzheitlich“? Das kommt darauf an. Was erwarten Sie von einem guten Beckenbodentraining, damit es für Sie „ganzheitlich“ ist?

Ich z. B. trainiere selbst gern die Inhalte von meinem Beckenbodenkurs und das, obwohl ich keine schwache Blase oder Ähnliches habe. Weil ich vorbeugen möchte? Nein, weil es nach einem langen Tag einfach entspannt oder weil es nach langem Sitzen einfach gut tut den Körper wieder „wach zu kitzeln“. Vor allem nach schlechtem Sitzen mit übereinandergeschlagenen Beinen (dabei müsste ich es doch besser wissen ;-)) tut es gut, wenn das Becken wieder „richtig sitzt“ …Außerdem finde ich es spannend zu beobachten wie meine breiten Plattfüße immer schmaler und kraftvoller werden.

Das war jetzt schon mehr als ein Aspekt.

BB-Flyer

„Im Sommer scheint die Sonne, im Winter da schneit’s….“

und es hat tatsächlich geschneit in der Schweiz.

Es ist jetzt schon über eine Woche her, dass ich zum ersten Mal im Züricher CANTIENICA®-Studio war. Im Prinzip hat die Methode dort ihr Zuhause. Und sie hat ein schönes Zuhause mit Blick auf den Züricher See und die schneebedeckten Berge im Hintergrund…Aber bevor das jetzt zu sehr nach Urlaub klingt, ihr war natürlich nicht zum Spaß da, sondern zur Ausbildung, um das CANTIENICA®-Beckenbodentraining abzuholen und mit nach Minden zu bringen.

Spaß gemacht hat es trotzdem. Es ist immer wieder toll von den Ausbilderinnen und Kolleginnen gecoacht zu werden und Aha-Erlebnisse zu sammeln (wie warm es ums Kreuzbein werden kann, wenn der Levator Ani arbeitet!!!).

Und wie Urlaub hat es sich ehrlich gesagt auch angefühlt, zumindest für meine Kreuzbeingelenke und meinen Nacken, der warm so wurde, dass auch meine Ohren glühten.

Ende Mai geht es wieder nach Zürich. Ich freue mich jetzt schon auf das Wiedersehen mit den netten Kolleginnen. Und vielleicht scheint dann die Sonne … über dem Züricher See.  :o)

Impressionen einer typischen Ausbildung: